Der Schalter wird umgelegt ... und alle Lichter brennen! Der große markante Weihnachtsbaum, der jetzt so dominant die Römerstraße schmückt, hat seine Generalprobe bestanden. Den Baum holen, aufstellen und schmücken, das erledigen die Mörzer in einer Gemeinschaftsaktion. Auch sonst haben sie alle Hände voll zu tun, so kurz vor ihrem Weihnachtsmarkt, der diesmal am 4. und 5. Dezember im Ortskern des Münstermaifelder Stadtteils stattfindet.
In den vergangenen Monaten musste unter zahlreichen Bewerbern wieder diese interessante Mischung an Ständen ausgewählt werden, die so charakteristisch ist für diesen Markt. Der Anspruch ist hoch: primär sollen nur Waren angeboten werden, die von den Betreibern selbst handwerklichen produziert wurden und gleichzeitig darf dieser gewisse heimelige weihnachtliche Flair nicht fehlen. Daneben müssen bis zu 5000 Besucher auch mit Ess- und Trinkbarem versorgt werden. Hier greifen die Mörzer auf ihre bekannten Größen zurück: Weihnachtsbäckerei, Backesbrot, Waffelstand, Grillstation, Gulaschküche und Mary's legendäre Kröbbelchen sind ein fester Bestandteil dieser Weihnachtsidylle. Dazu gesellen sich die beliebten Anlaufstellen für Eierwein, heißen Met, Weihnachtspunsch und Glühwein.
Liegt genug Holz bereit für die Feuertonnen, wer übernimmt noch einen Dienst am Nostalgie-Kinderkarussell und ist das Kindertöpfern gesichert? Hat der Nikolaus genügend Präsente und finden wir für die Turmbläser einen guten Platz? Alles muss bedacht werden! Darüber hinaus sind die vielen freiwilligen Helfer zu koordinieren, die mit allem Eifer für einen reibungslosen Ablauf dieser Großveranstaltung sorgen. Die dorfeigenen Stände, oben genannter Weihnachtsbaum und die Krippe mit den lebensgroßen Figuren finden schon eine Woche vorher ihren Platz. Keine Sorgen bereiten dagegen die dorfeigenen Geschäfte. Die Töpfereien, das Cafe Toscana mit Blumenladen und das Atelier mit Kerzenstudio sind wie immer bestens auf ihre Besucher eingestellt.
Wenn dann der Weihnachtsmarkt am Samstagmittag "steht", endet die heiße Phase der Vorbereitungen für die Mörzer und die folgenden zwei Tage dürften auch für sie, wie für die vielen Mörz-Liebhaber, ein Genuss sein.
