"Als Jesus geboren war, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland. Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein und Maria, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe." So steht es geschrieben im Matthäus-Evangelium.
Und einer dieser "Weisen" hat schon den Weg gefunden, nach Mörz, zur Weihnachskrippe mit den lebensgroßen Figuren. Die Anreise war kurz und unbeschwerlich,... kommt er doch aus einem Nachbardorf. So wie diesen Weisen zieht es auch jedes Jahr wieder zahlreiche Besucher des Mörzer Weihnachsmarktes am 2. Adventswochenende in das romantische Maifelddorf.
Die Beliebtheit dieser Veranstaltung hängt wohl mit den außergewöhnlichen Angeboten, der malerischen und idyllischen Dorfkulisse, sowie mit den immer wieder neuen Ideen der Mörzer zusammen. So bilden z.B. die seit ein paar Jahren aufgestellten Feuertonnen mit ihrer behaglichen Strahlungswärme einen Anziehungspunkt für ein Stelldichein mit Freunden und Bekannten. Durch diese und weitere vielfältige Angebote, wird es dann schon mal eng in der Römerstraße. Hauptanziehungspunkt dürften hier das Nostalgie-Dampfkarussell, die lebensgroßen Krippenfiguren, "Kurt's Kartoffelküche" und der heiße Met vom offenen Feuer sein. Darüber hinaus bietet der Markt noch eine Waffelbäckerei und eine Grillhütte, das alte Backes mit Christstollen und Brot aus dem Holzbackofen und einen Glühweinstand, eine Anzahl von ausgewählten Weihnachtsständen und die Streicheltiere. Für die Besucher aus Nah und Fern stehen natürlich auch die Türen der örtlichen Töpfereien, des Kunst-Ateliers, des Scheunen- und Blumenlädchens und des neuen Cafés "Toscana" offen.
Abgerundet wird dieses Erlebniswochenende mit dem Besuch des Nikolauses unter dem Klang der Turmbläser.