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Mörzer Rezitäter (BDAT):

"Grimms Grimmige Märchen - Eine Auswahl aus den Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm".

Silhouetten-Show und pointierter Witz im Schrumpftal

„Grimms Grimmige Märchen“ - vier gnadenlose Aufführungen in der Mörzer Steinsmühle am 14. + 15. + 21. + 22. Juni.

Seltsame Dinge geschehen in ihrem Hause und die Eltern des kleinen Mädchens wissen: „Die Frau Trude ist eine böse Frau, die gottlose Dinge treibt, und wenn du zu ihr hingehst, so bist du unser Kind nicht mehr.“ Doch das Mädchen konnte seine Neugierde nicht zügeln und das Schicksal nahm seinen Lauf. Ab jetzt ahnten die Zuschauer der vier Aufführungen „Grimms Grimmige Märchen“ der Mörzer Rezitäter, dass hier die dunkle und aberwitzige, die unheimliche und groteske Märchenwelt der Gebrüder Jakob und Wilhelm Grimm zum Vorschein käme.

Ausgewählt und gekonnt vorgetragen wurden neun weitgehend unbekannte, aber original Grimm’sche Geschichten: „Frau Trude“ (vorgelesen von Sabine Heidermann), „Des Teufels rußiger Bruder“ (Helmut von Scheven), „Der arme Junge im Grab“ (Sonja Brungs-Hömig), „Die Eule“ (Pierre Schröder), „Der singende Knochen“ (mundartgerecht: Irene Luy), „Die drei Feldscherer“ (Jürgen Hermann), „Das junggeglühte Männlein“ (Walter Ritzenhofen), „Das eigensinnige Kind“ (Beate Neier) und „Der Hund und der Sperling“ (Uschi Höppe). In der alten Scheune der Mörzer Steinsmühle im Schrumpftal (Gastgeber: Karla & Heinrich Weber) präsentierte sich dazu die Vor-Leseecke in angenehmer Wohnzimmer-Atmosphäre; mit behaglichem Kachelofen, Kronleuchter und rotem Ledersessel. Einfach märchenhaft.

Gleich daneben erzeugten Licht (projektiv: Mäx Bier) und Schatten ein lebendiges scherenschnittartiges Figurentheater zu den einzelnen Vorträgen. SchattenspielerInnen (Josefine Alflen, Martin Greune, Doro Brungs, Bettina Kreiling, Josef Luy und Dörte Schuda) ergänzten mit faszinierenden Einlagen die Handlung und agierten mit überraschenden und teilweise lustigen Szenen gegen die Stimmung der doch oft grausamen Handlungen. Mit Musik untermalt (an der Gitarre: Günther Ratzke) visualisierte sich so ein großartiges und eindrucksvolles Märchen-Spektakel.

Eine herausragende Rolle spielte dagegen das ganz rechts von der Bühne stehende Fachwerkhaus (morbide; leicht renovierungsbedürftig): war ein Märchen zu Ende, öffneten sich die Klappläden im Obergeschoss und zwei Herren (Jürgen Moteka und Jörg Wiederhold) gaben ihre Sicht auf das Vorhergehende preis. Mit hessischem Akzent kommentierten die verkappten Gebrüder Grimm nicht immer politisch korrekt, durchaus aneckend sozialkritisch, doch immer hochaktuell ihre - scheinbar - eigenen Werke. Diese Einlagen retteten das Publikum stets in dem Moment, an dem das Unfassbare ins Unmögliche zu kippen drohte. Nein, es passte kein goldenes Haar zwischen den Albtraum und das Alberne an diesen Abenden, an denen die Rezitäter (unter der Leitung von Klaus Groß) ihre eigenwillige Inszenierung zeigten.

Dann ging das Licht aus, und wenn sie nicht gestorben sind (ganz sicher nicht - am Rumpelpilzgericht), dann spielen sie noch heute.


Der Trailer zu "Grimms Grimmige Märchen":

 


Bilder einer Vorstellung

Grimms Grimmige Märchen
Grimms Grimmige Märchen
Grimms Grimmige Märchen
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Die Mörzer Rezitäter

Grafik und Projektleitung: Klaus Groß und die Rezitäter

Kontakt: Klaus Groß

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