IG Mörz - Umgang mit CoViD-19 (CORONA-Virus)

Liebe IG-Mitglieder,
liebe Mörzerinnen und Mörzer,

wie soll die IG Mörz mit der aktuellen CORONA Situation umgehen?  Der Vorstand der IG Mörz berät und diskutiert dieses Thema nun schon seit einigen Tagen ...

Wir sind der Meinung ein gewisse Verantwortung zu tragen und denken aktuell darüber nach sowohl den Umwelttag, als auch die Jahreshauptversammlung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Entschieden haben wir dies noch nicht. Wir wollen uns noch ein klein wenig Zeit lassen. Es wird aber von Tag zu Tag wahrscheinlicher!

Unsere Bitte an alle ist, die Mörzer Seite weiterhin im Blick zu haben. Wir werden aber auch rechtzeitig Postwurfsendungen verteilen, um Euch mit aktuellen Informationen zu versorgen. Aktuell gibt es für den Landkreis Mayen-Koblenz ein "sofortiges Verbot" von Veranstaltungen über 75 Personen. Weitere Informationen erhaltet ihr über -> diesen Link.

Wenn Ihr aktuelle Informationen zum Thema CORONA einsehen wollt werden folgende Seiten empfohlen: RKI.de und eine interaktive Karte der John Hopkins Universität.

Hier noch einige gut gemeinte Tipps zum Umgang mit der Situation:

Das Coronavirus und die Angst

In den meisten Fällen geht die Infektion mit dem Coronavirus einher mit leichten, von grippeähnlichen Symptomen gekennzeichneten Erkrankungen. Es gibt auch schwerere Krankheitsverläufe, aber auf der anderen Seite auch ein im Wesentlichen funktionierendes, leistungsfähiges Gesundheitssystem. Vorsorglich werden mittlerweile in großem Umfang Veranstaltungen abgesagt, Dienstreisen und dienstliche Kontakte werden reduziert – trotzdem breitet sich zunehmend Angst aus. Was ist ansteckender: Das Virus oder die Angst vor ihm? Angstforscher sagen: Angst ist ansteckend! Dies liegt in ihrer Entstehungsgeschichte begründet: sie dient den bei allen Menschen vorhandenen natürlichen Instinkten, die eigene Unversehrtheit zu gewährleisten. Dabei ist Angst die klarste aller Emotionen: sie warnt vor Gefahren und bereitet rasches Handeln vor. Allerdings bringt die Angst einen dazu, unbekannte oder nicht alltägliche Dinge zu fokussieren und deren Gefahr tendenziell zu überschätzen. Die subjektive, auch von Medien stark beeinflusste Wahrnehmung der Realität spielt in diesem Zusammenhang ebenfalls eine große Rolle.

Wie kann man lernen, trotz der Angst vor Ansteckung gut zu leben?

Kurzeitig empfundene Angst bereitet uns Menschen selten nachhaltige Probleme; das Coronavirus jedoch wird uns noch einige Wochen oder Monate beschäftigen. Wir sollten uns also überlegen, wie wir dauerhaft mit Angst umgehen, die durch die COVID-19 Epidemie ausgelöst wird.

Grundsätzlich erlaubt alles einen stressärmeren Umgang mit Bedrohungen, was uns hilft, die weitere Entwicklung vorherzusagen und zu kontrollieren. Wenn man über aktuelle und korrekte Informationen über die Infektionsrate und die Krankheitsverläufe verfügt und diese Fakten in Bezug setzen kann zu anderen (Lebens-)Risiken, kann die Gefahr realistisch eingeschätzt werden.

Unter dem Eindruck von Selbstwirksamkeit nimmt die Angst weiter ab: man kann die Gefahr aktiv kontrollieren, indem man selbst etwas gegen die Bedrohung unternimmt, z.B. durch regelmäßiges und gründliches Händewaschen, Anpassung des Freizeitverhaltens.

Wie vermeide ich übermäßige Angst?

Angst provoziert vorsichtiges Verhalten sowie Risikovermeidung und ist daher in dieser Situation in gewissem Maße notwendig. Nimmt sie jedoch Überhand, wird sie als zunehmend belastend wahrgenommen und ein situationsangemessenes Verhalten verhindert.

Zur Vermeidung übermäßiger Angst kann beitragen:

• gründliche Information aus seriösen, vertrauenswürdigen Quellen und

• proaktiver Umgang mit der gesundheitlichen Bedrohung durch das Virus.

Dabei gilt: Ohne Verhaltensänderung verspielen Sie diese Möglichkeit.

Also, passt auf Euch auf.
Wir halten euch auf dem Laufenden.

Euer Vorstand

Im Mörzer Backes gibts Kekse und Kuchen, auf der Mörzer Webseite Cookies. Ihr wisst schon ... DSGVO und so!